Impuls

Wir erarbeiten Möglichkeiten

Sie haben Interesse an einer Beschäftigung in unseren impuls-Werkstätten?

Wir beraten Sie gerne bei einem gemeinsamen Termin und klären die Aufnahmevoraussetzungen. Wir unterstützen Sie auch beim Ausfüllen Ihrer Anträge und stehen Ihnen für Fragen zur Verfügung.

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Claudia Lehnen
Ansprechpartnerin
Aufnahme und Kostenträger­angelegenheiten

Hochbend 21, 47918 Tönisvorst
Telefon: +49 2156 48011158
Mobil: +49 173 291 8856
E-Mail: c.lehnen@hpzkrefeld.de

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Beratung & Aufnahme

Eingliederungskonzept in drei Bausteinen

In drei Schritten zur Aufnahme:

1: Kennenlernen einer impuls-Werkstatt

Bevor Sie offiziell bei uns anfangen, laden wir Sie zu einem Gespräch ein und Sie können zwei Tage bei uns reinschnuppern (Hospitationstage). Wenn alles passt, nehmen der Rehabilitationsträger und unsere impuls-Leitung Sie offiziell in das Programm auf.

2: Reha-Beratung bei der Arbeitsagentur oder der Rentenversicherung

Nach einem Gespräch mit der Reha-Beratung bei der Agentur für Arbeit oder Ihrer Rentenversicherung können Sie einen Antrag auf berufliche Rehabilitation stellen.

3: Arbeitsbeginn bei impuls

Sie haben drei Monate Zeit, den Beruf zu finden, in dem Sie gerne arbeiten möchten. Dabei unterstützen wir Sie selbstverständlich.

Wenn diese erste Zeit erfolgreich verlaufen ist, beginnt für Sie die Berufsbildung. Diese kann bis zu zwei Jahre dauern, manchmal ist sie auch kürzer. Wie es nach der Berufsbildung weitergeht, hängt davon ab, was Sie dann gerne möchten, was Sie sich zutrauen und wie die Rahmenbedingungen sind. Denkbar sind diese Möglichkeiten:

  • der allgemeine Arbeitsmarkt oder
  • eine Ausbildung auf dem ersten Arbeitsmarkt
  • eine weiterführende Maßnahme z.B. Wechsel auf einen BiAp, Teilnahme an einer schulischen
    Maßnahme oder bei entsprechender Eignung und Qualifikation Tätigkeit als Produktionshelfer
    im HPZ oder
  • der Arbeitsbereich bei impuls.

Bereich Berufsbildung

Wir erleben immer wieder, wie Menschen ganz neue Fähigkeiten entwickeln. Wir wollen die Teilnehmenden besser qualifizieren, ihnen unbekannte Arbeitsbereiche eröffnen. In unseren Berufsbildungsbereichen können sie sich zunächst orientieren. Die Gruppen setzen wir je nach Bedarf individuell zusammen. Ergänzend zu den Bildungsgruppen gibt es einen internen Fortbildungskatalog zu arbeitsrelevanten und lebenspraktischen Themen.

Während der beruflichen Bildung und Qualifizierung erhalten alle Teilnehmenden auch persönliche Unterstützung. Das können Einzelgespräche sein, Gruppengespräche oder begleitende Maßnahmen wie Gedächtnistraining, Sport, musikalische und kreative Förderung.

Bereich Arbeit

Professionalität ist uns doppelt wichtig: Bei der Arbeit, die wir gemeinsam als Werkstatt für unsere Industriekunden ausführen, und bei der Begleitung der Menschen mit psychischen Erkrankungen. Das sind die beiden Impulse, die Spaß an der Arbeit und Motivation fördern können – ganz ohne Druck.

Dazu gehören auch hier persönliche Gespräche – einzeln oder in der Gruppe – und andere Angebote.

Arbeitsplätze in unterschiedlichen Produktions- und Dienstleistungsbereichen:

Persönliche Unterstützung:

  • Gruppengespräche
  • Beratung
  • Konfliktbewältigung
  • Kooperation mit weiterführenden Helfersystemen
  • Begleitende Maßnahmen 
  • Krankengymnastik
  • Vorbereitung auf den Ruhestand 60+
  • Weiterbildung

Beruflich wieder Fuß fassen

Viele, vor allem jüngere Menschen, die zu uns kommen, haben noch keine Berufsausbildung oder konnten ihre Ausbildung nicht abschließen. Die Zusammenarbeit mit impuls beinhaltet auch die Chance, im Anschluss eine Berufsausbildung aufzunehmen. Unsere Angestellten unterstützen und begleiten alle dabei, dieses ehrgeizige Ziel zu erreichen. Sie helfen und assistieren, Arbeitshaltung und Leistung kontinuierlich zu entwickeln, und fördern den Umgang mit Arbeitsmitteln, Werkstoffen und Werkzeugen.

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Individuelle Betreuung & Arbeits­förderung (IBA)

Menschen, die aufgrund ihrer Erkrankung vorübergehend oder dauerhaft nicht im üblichen Berufsbildungsbereich oder Arbeitsbereich der Werkstatt tätig sein können, bieten wir Arbeitsplätze im Individuellen Betreuungs- und Arbeitsbereich an.  

Hier findet intensive Betreuung in Gruppen unter besonderen Rahmenbedingungen statt. Unser Ziel ist, dass die Menschen in der Werkstatt bleiben können. In diesem stärker schützenden Bereich finden die Beschäftigten bei Krisen zunächst kurzfristig und zeitlich begrenzt Raum für Entspannung. Hier geht es darum, ein Aufflammen der Erkrankungen zu verhindern oder angemessen damit umzugehen. Nicht immer gelingt das. Daher gibt es hier auch langfristige Arbeitsplätze.

Ziele der IBA:

Hauptziel der Gruppenbetreuung im Individuellen Betreuungs- und Arbeitsbereich ist, den Mitarbeitern bzw. Rehabilitanden, die aufgrund ihrer Erkrankung kurz-, mittel oder langfristig nicht im üblichen Berufsbildungsbereich oder Arbeitsbereich der Werkstatt tätig sein können, durch das Angebot von Arbeitsplätzen mit besonderen Rahmenbedingungen einen weiteren Verbleib in der Werkstatt zu ermöglichen.

Dieser stärker schützende Bereich soll für Mitarbeiter:innen und Rehabilitanden sowohl langfristig Arbeitsplätze bieten als auch kurzfristig in einem festgelegten Zeitrahmen Raum für Wiedereingliederung und Entspannung der o. g. Störungen bieten und Dekompensationen bzgl. ihrer Erkrankung entgegenwirken oder verhindern.

Begleitende Dienste & Maẞnahmen

Unser ganzheitlicher Ansatz beschränkt sich nicht nur auf die fachliche und arbeitstechnische Betreuung der Mitarbeiter:innen in den HPZ-Werkstätten. Mit unserem begleitenden Dienst bestehend aus sozialpädagogischen Fachkräften kümmern wir uns um alle Belange unserer Mitarbeiter/innen mit Behinderungen und bieten Gespräche an.

Sport aktiviert eigene Kräfte und dient in hohem Maße der Rehabilitation und zur Persönlichkeitsentwicklung. Unsere Sport-Angebote passen wir den körperlichen und psychischen Voraussetzungen und Bedürfnissen der Teilnehmenden an. Auch das soziale Training im Sport ist uns wichtig. In der Gruppe, bei Sportfesten und gemeinsamen Sportevents mit anderen Werkstätten. 

Beispiele:

  • Gesundheitsorientiertes Training
  • Ballsportarten
  • Sportarten im Wasser
  • gesundheitsorientiertes Ausdauertraining
  • Bewegung – Sport und Spiel in der Halle
  • Entspannung (SBT=Stress-Bewältigungs-Training)

Förderung auf den ersten Arbeitsmarkt

Unsere Abteilung injob vermittelt und begleitet Menschen mit Behinderungen auf betriebsintegrierte Arbeitsplätze in Industrie, Handwerk, Dienstleistungsunternehmen und öffentlichen Einrichtungen. Dadurch werden Beschäftigungsmöglichkeiten im geschützten Rahmen ermöglicht, die sich an persönlichen Interessen, Fähigkeiten und Bedürfnissen orientieren.

Es muss auch nicht direkt ein betriebsintegrierter Arbeitsplatz sein. Auch ein Praktikum bietet in einem ersten Schritt Orientierung und Förderung für eine Beschäftigung auf den ersten Arbeitsmarkt.
Das Team aus dem Bereich injob berät Sie gerne und unterstützt bei einer individuellen Arbeitsplatzgestaltung.

 

Wir freuen uns auf Sie: