Spannende Jahre im hpz und eine tolle Aufwärtsentwicklung

 

Ein Gespräch mit Klaus Soschniok am Tag seiner Verabschiedung


Auf dem Schreibtisch des jugendlich wirkenden 61-jährigen aus Nettetal-Lobberich standen an seinem letzten Arbeitstag viele Abschiedsgeschenke. Ein besonderer Hingucker: ein kleines messingfarbenes Tischklavier, das ihm eine Mitarbeiterin eigenhändig in der Schweißerei in Hochbend hergestellt hat.

Eine Anspielung auf den Mann am Klavier?

"Nein, ich spiele kein Klavier und habe es auch nicht vor zu lernen. Auch, wenn das im Ruhestand naheliegend erscheint. Ich mag einfach Musik, gehe gern in Konzerte oder höre CD's.", sagt Soschniok. Dann nachdenklich: "Ich war auch ganz schön erschüttert, als ich von der schweren Erkrankung von Wolfgang Niedecken gehört habe. BAP gehört zu meinen Lieblingsbands. So schnell kann's gehen mit der Gesundheit. Da ich schon mit 14 Jahren mein Arbeitsleben begonnen habe, wollte ich immer nach immerhin 45 Berufsjahren mit Ende 50 in Ruhestand gehen. Jetzt habe ich doch noch etwas länger weiter gemacht. Aber jetzt ist's auch gut."


Wie er zum hpz gekommen ist?

"Nach der Lehre zum Industriekaufmann, habe ich bei der Bundeswehr und in NATO-Stäben gearbeitet. Danach arbeitete ich im Finanzamt Kempen, bis ich am ersten Juli 1977 im hpz als Personalleiter anfing. Ich habe die ganze Entwicklung miterlebt: von anfangs 50 Angestellten bis jetzt 530. Damals gab es 281 Mitarbeiter mit Behinderung, jetzt sind es inzwischen 2.000. Die Aufbaujahre waren spannende und nie langweilige Zeiten. Es war eine schöne Zeit. Jeder tat viel mehr als er eigentlich musste. Auch daran erinnere ich mich gerne. Es gab immer wieder neue Herausforderungen."

Seit Juli 2002 war er kaufmännischer Leiter des hpz. Was war ihm wichtig bei seiner Arbeit?

"Verlässlichkeit. Alle sollten wissen, woran sie bei mir sind. Besonders wichtig war mir immer die gegenseitige Wertschätzung. Denn nur motivierte Menschen können gute Arbeit leisten. Gemeinsam haben wir viel geschafft. Ich habe in meiner Zeit beim hpz eine ständige tolle Aufwärtsentwicklung erlebt. Und ich wünsche dem hpz, dass es auch in Zukunft erfolgreich weitergeht. Auch wenn die Zeiten nicht gerade einfach sind."

Welche Pläne er für seinen neuen Lebensabschnitt hat?

"Natürlich werde ich die Zeit nutzen, meine Hobbies intensiver zu betreiben. Ich bin ja bekannt als begeisterter Sportschütze. Da meine Frau noch arbeitet, werde ich sie jetzt verstärkt unterstützen. Ich koche nämlich auch gerne. Natürlich wollen wir auch noch etwas von der Welt sehen. Aber es gibt auch einen Enkel, der noch einiges mit mir unternehmen möchte. Auf jeden Fall werde ich auch noch etwas Neues anfangen oder mich einbringen. Ich weiß noch nicht was, aber dazu werde ich mir erst einmal Zeit lassen. Schließlich kann ich der Gesellschaft noch einiges zurückgeben. Das hält ja auch fit und beweglich. - Auf jeden Fall freue ich mich auf mein neues Leben."

 

07/2011- Frischer Wind durch neuen Vertriebsleiter

 
Frank Anderheiden ist der neue Vertriebsleiter für das hpz und die Werkstätten von impuls. Foto: Uwe Waegner

Eine Erfolgsstory, die mit zwölf Holzkisten begann

Zwölf Holzkisten brachten Frank Anderheiden vor ca. 16 Jahren erstmalig mit dem hpz zusammen. Damals war er noch Mitarbeiter des traditionsreichen Textilmaschinenunternehmens Schlafhorst / Vectron-Elektronik in Mönchengladbach und in Krefeld. Die Kisten brauchte er händeringend für eine wichtige Terminlieferung, die pünktlich nach Österreich geschickt werden musste. Andernfalls drohte eine Konventionalstrafe. Friedbert Hermes, hpz-Geschäftsleiter Produktion, konnte Frank Anderheiden "von jetzt auf gleich" aushelfen. Aus der pünktlichen Kistenlieferung hat sich seitdem eine der erfolgreichsten und umsatzstärksten Geschäftsbeziehungen entwickelt. Dass Frank Anderheiden einmal Vertriebsleiter des hpz sein würde, ahnte damals keiner. Sein Aufgabengebiet: Kundenpflege und -neugewinnung, erschließen neuer Vertriebswege und Dienstleistungen.

Bestes Know-how für das hpz

Der jetzt 48-jährige gebürtige Mönchengladbacher bringt ein breites Spektrum an Ausbildung und Berufserfahrungen mit. Gestartet ist er nach seinem Abschluss der Berufsfachschule im Bereich der Elektrotechnik. Danach absolvierte er eine Ausbildung als Kfz-Mechaniker mit dem Ziel, später TÜV-Prüfer zu werden. Auf der Suche nach neuen Herausforderungen kamen Weiterbildungen in kaufmännischen Bereichen, z. B. Materialwirtschaft, Lager und Logistik hinzu. Von 1987 bis 2000 arbeitete er bei dem weltweit bekannten Textilmaschinenhersteller Schlafhorst und deren Tochter Vectron Elektronik in Mönchengladbach und in Krefeld. 2005 kam der Wechsel in den Vertrieb und Außendienst für Werkzeuge, Maschinen und Befestigungstechnik. Schon damals kümmerte er sich um die Kundenbetreuung und das Neugeschäft.

Auf einen Insider-Tipp hin bewarb er sich 2005 im hpz Krefeld-Bockum und wurde als Gruppenleiter im Bereich Verpackung eingestellt. Schon 2007 wurde er dort Bereichsleiter und schließlich Abteilungsleiter. Seit 2008 hat er auch seine Qualifikation als geprüfte Fachkraft zur Berufsförderung absolviert. Von Mitarbeitern und Kollegen wird er sehr geschätzt als einer, der dazu gehört. Seit Juni 2011 ist er Leiter des Vertriebs des Gesamt-hpz. Er folgt auf Harmut Sonnemann, dessen Vertrag im September 2011 ausläuft.

Erfolgreiche Vertriebskanäle erschließen

Frank Anderheiden freut sich über seine  neue Herausforderung, weil er sein gesamtes berufliches Know-how und sein Wissen über das Potenzial der nahezu 2000 hpz-Mitarbeiter/innen und 450 Fachkräfte zusammenbringen kann. Seine Vorsätze: mehr Neukunden, neue interessante Aufträge gewinnen und bestehende Kundenkontakte pflegen.
"Für die nächsten Wochen habe ich mir vorgenommen, alle Werkstätten und Abteilungen des hpz kennen zu lernen. Ich möchte mir ein Gesamtbild über das Aufgabenspektrum unseres Unternehmens machen. In enger Zusammenarbeit mit den Kolleginnen und Kollegen will ich für unsere neun Werkstätten geeignete Arbeit und neue Projekte heranholen. Dabei werde ich mich auch bei Unternehmen, Kommunen und Institutionen bekannt machen, deren Bedarfe herausfinden und Marktrecherche betreiben," so Frank Anderheiden. "Auf jeden Fall bin ich offen für alle Ideen, Anregungen und Kontakte."

Er hat hohe Ziele. Kein Wunder. Seit mehr als 35 Jahren ist er in seiner Freizeit begeisterter Modellflugzeugbauer und lässt gerne einen seiner Hubschrauber im Luftraum des Rheydter Flugmodell-Clubs kreisen. Ansonsten fotografiert er leidenschaftlich, lässt sich gerne den Wind um die Nase wehen und von seinem Hund zu langen Spaziergängen durch Wald und Wiesen animieren.

Kontaktieren Sie Frank Anderheiden

Telefon:  0 21 56 / 48 01-163    
Telefax:  0 21 56 / 48 01-28        
Mobil: 0 171 / 46 73 051
Email: f.anderheiden[at]hpzkrefeld.de

 

06/2011 - Präzise fräsen durch moderne CNC-Maschine bei den impuls-Werkstätten in Viersen

 
Die impuls-Werkstätten am Standort Viersen arbeiten seit diesem Mai mit neuer, hoch professioneller CNC-Laser-Fräsmaschine. Damit kann impuls sein Portfolio um eine weitere wichtige Dienstleistung erweitern.
















Modernste Präzisionsarbeit - auch für Kundenaufträge

Die Maschine bearbeitet mühelos verschiedene Materialien: Kunststoffe - wie Plexiglas oder Polycarbonat -, auch Holz oder Aluminium in  einer Größe von 120 x 140 Zentimetern und einer Dicke bis zu 30 Zentimetern. Den verschiedenen Ansprüchen sind nahezu keine Grenzen gesetzt. Alle Präzisionsaufgaben können professionell abgewickelt werden: wie bohren oder Konturen in beliebigen Formen fräsen. Dies ist nicht nur interessant für die Herstellung der Eigenprodukte aus den impuls-Werkstätten, bei den Wassersäulen und - wänden, praktischen Alltagsgegenständen oder Schildern aus Plexiglas. Auch Kundenaufträge aus Industrie, Architektur- und Design-Modellbau, Platten- und Aluminium-Bearbeitung, Werbetechnik und vielen anderen Bereichen können wirtschaftlich, sorgfältig und schnell ausgeführt werden.

Intelligente Software für reibungslose Prozesse

Die Maschine verfügt über eine CAD/CAM-Software, die ganzheitliche Lösungen von der Idee bis zum fertigen Objekt bietet. Mit dem CAD-Programm können Konstruktionspläne im 2D-Bereich mühelos und präzise aufgebaut werden.  Die CAM-Software sorgt dafür, dass die Konstruktion direkt in Bearbeitungsdaten für die Steuerung der Maschine umgewandelt wird.


Wir freuen uns auf Ihre Anfragen. Rufen Sie uns an!

Ihr Ansprechpartner:

Fredric Nier, Bereichsleiter Produktion
Fon: +49 (0) 21 62-35 88 48
Mail: F.Nier[at]hpz-krefeld-viersen.de

Unsere Anschrift:

impuls-Werkstatt
Sittarder Straße 35
41748 Viersen
 

CDU-Bundestagsabgeordneter Uwe Schummer zu Gast im hpz

 

Bundestagsabgeordneter: "Beeindruckt von der Arbeit und der Integration behinderter Menschen"



Voll des Lobes über die Kompetenz der betreuenden Fachkräfte und die Arbeit der behinderten Menschen des Heilpädagogischen Zentrums Krefeld - Kreis Viersen gGmbH war bei seinem Besuch in Nettetal der Viersener CDU-Bundestagsabgeordnete Uwe Schummer. Er nahm sich einen ganzen Vormittag Zeit, die Werkstatt des hpz in Breyell und den Einsatz von Außenarbeitsgruppen des hpz im Nettetaler Krankenhaus kennen zu lernen. Sein Fazit am Ende des Besuchstages: "Im hpz wird mit großem sozialem Engagement und mit gut aufeinander abgestimmten Konzepten gearbeitet. Die Vernetzung der Werkstätten mit den Außenarbeitsgruppen hat mich überzeugt, ebenso wie die genaue Prüfung, ob eine Integration behinderter Menschen auf dem ersten Arbeitsmarkt möglich ist." hpz-Geschäftsführer Dr. Michael Weber hatte den Gast am Standort Breyell gemeinsam mit den beiden Werkstattleitern Reiner Zanders und Hans-Peter Braf begrüßt und ihm die Einrichtung vorgestellt. Dr. Weber schilderte dem Abgeordneten die Entwicklung der Klientel des hpz: steigender Anteil schwerstmehrfach behinderter Menschen, lernbehinderter Menschen mit Verhaltensauffälligkeiten und Menschen mit psychischer Erkrankung.

Auf die Werkstätten des hpz kommen steigende Anforderungen durch die Bereitstellung von Außenarbeitsplätzen und die Überleitung auf den ersten Arbeitsmarkt ("Inklusion") zu, unterstrich der Geschäftsführer des hpz.

In der Werkstatt besichtigte Uwe Schummer die Verpackung, die Schreinerei und die Arbeitsbereiche Soziale Integration und Sonderpädagogische Betreuung.Bereits jetzt sei der Mangel an heil- und arbeitspädagogischen Fachkräften spürbar, führten die beiden Werkstattleiter Braf und Zanders aus. Zu Engpässen könnte es in Zukunft kommen, wenn die Zivildienstleistenden nach Auslaufen der Wehrpflicht nicht mehr zur Verfügung stehen. Uwe Schummer riet dem hpz, mit der Gesellschaft zur Förderung der Beschäftigung (GFB) im Kreis Viersen zu überlegen, wie auch Langzeitarbeitslose ersatzweise eingesetzt werden könnten. Da nach Wegfall des Zivildienstes die Altersbegrenzung keine Rolle mehr spielt, sollte auch überlegt werden, ältere Menschen im Rahmen des neuen Freiwilligendienstes aller Generationen für die soziale Arbeit zu gewinnen. Wie die Außenarbeitsgruppen des hpz funktionieren und wie sehr sie die Teilhabe behinderter Menschen am Arbeitsleben ermöglichen, lernte der Bundestagsabgeordnete beim Besuch im Nettetaler Krankenhaus kennen.

Die Integrationsassistentin des hpz, Christiane Pollerberg, erläuterte vorweg, wie die behinderten Mitarbeiter durch gezielte Trainingsmaßnahmen auf ihren Außeneinsatz vorbereitet werden. Der Geschäftsführer des Krankenhauses, Jörg Schneider, schilderte die vorbildliche Zusammenarbeit mit den HPZ-Mitarbeitern, mit der er sehr zufrieden sei. Von den behinderten Mitarbeitern des HPZ wird, angeleitet von Fachkräften, eine gute und zuverlässige Arbeit geleistet. Sie betreuen seit Jahren die Außenanlagen, übernehmen darüber hinaus aber auch Hol- und Bringdienste im Krankenhaus. Ein Mitarbeiter des hpz ist inzwischen schon in der Haustechnik unterstützend eingesetzt. Die hpz-Mitarbeiter haben auch einen schönen Bachlauf vor dem modernen neuen NetteBistro des Krankenhauses angelegt.


 
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